•  

PHED Passivhaus, Berlin

Das Projekt „Passivhaus Engeldamm, a signature Building“, entstand aus einer Initiative der Stiftung Edith Maryon, Basel und scarchitekten aus Berlin. Am ehemaligen Grenzstreifen zwischen Berlin-Mitte und Kreuzberg, erwarb die Stiftung ein markantes Eckgrundstück. Ziel war es, ein zentral gelegenes innerstädtisches Grundstück aus dem Waren- und Erbstrom herauszulösen und sozialverträglich und ökologisch zu nutzen. 2012 gewann das Projekt den erstmalig ausgelobten BDA Publikumspreis.
Joerg Springer und Robert Mieth, scarchitekten, Berlin
Foto: Tim Klöcker, Berlin
scarchitekten rund um Joerg Springer und Robert Mieth ist ein Berliner Architektur- und Designbüro, das zeitgenössische Lösungen von Markenbildung bis zur gebauten Umgebung anbietet. Die Architekten nähern sich Design als einem strategischen Prozess und wollen mit originellen, intellektuellen und sensiblen Erscheinungsbildern eine unverwechselbare Antwort auf die jeweilige architektonische Frage finden.
Die Architekten schufen einen bewohnbaren Rohbau in Passivhausstandard. Der Kontrast zwischen Rauheit und Präzision steht in direktem Bezug zum Projektnamen PHED, thailändisch für "diamant, scharf". Wie aus einem monolithischen Betonblock gehauen, dessen Oberfläche mit mehr als nur den technisch erforderlichen Fertigteilfugen versehen ist, markiert das Gebäude die Ecke und den Blockrand. Die Außenplattform der Wohnungen, als skulpturale plastische Form, ragt in den Straßenraum hinein, die eigentliche Fassade ist verglast und weicht einen Meter von der Grundstücksgrenze zurück. Auf diese Weise entsteht eine Verbindung zwischen außen und innen. Das Gebäude beginnt erst hinter der Grundstücksgrenze. Der verlorene Meter kommt den Balkonen zugute und bildet im obersten Geschoss eine stadtplanerisch gewünschte Staffelung ohne als Staffelung in Erscheinung zu treten. Die Gebäudehülle besteht auch hier aus Glas, bündig in alle angrenzenden
Bauteile eingelassen. Die den städtebaulichen Anforderungen geschuldete Bauflucht wird durch eine Gaze aus einem Edelstahlnetz realisiert. Dieser „städtebauliche Vorhang“ auf der Grundstückgrenze wechselt je nach Lichteinfall und Perspektive sein Erscheinungsbild, von völliger Transparenz bis hin zu Geschlossenheit. Dabei nimmt er die Proportion schwebender Rahmen auf, die an die Fassadenstruktur typischer Gründerzeitgebäude erinnern. Über eine Wölbung in der Gaze wird die Hofdurchfahrt erschlossen. Als Eingang des Gebäudes kann sie von allen Mietern als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum genutzt werden. Im Inneren sind die Grundrisse rund um einen zentralen Kubus organisiert. Einzelne Wandscheiben zonieren die Flächen, um funktionalen Anforderungen gerecht zu werden. Raumhohe Türen unterstreichen den offenen Charakter der Wohnungen und stellen den Kubus optisch frei.
Sichtbetonflächen und reduzierte Farben holen den Rohbaucharakter auch ins Gebäudeinnere.
Der Vorhang aus Edelstahl wechselt je nach Lichteinfall
und Perspektive sein Erscheinungsbild.
Die Stiftung Edith Maryon
Immobilien können auch ein soziales Gut sein. Grund und Boden ist nicht vermehrbar, und die Frage nach der Art der Bodennutzung ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Zudem wirken Gebäude stets in die Gesellschaft, in den öffentlichen Raum hinein, und dies in aller Regel auf lange Zeit, wenn nicht gar über Generationen hinweg. Hier setzt die gemeinnützige Stiftung Edith Maryon zur Förderung sozialer Wohn- und Arbeitsstätten an. Sie wurde 1990 aus einem Kreis junger Menschen heraus gegründet, die zuvor mehrere Jahre lang über soziale Grundsatzfragen nachgedacht und diskutiert haben. Aus diesen Gesprächen wuchs das Bedürfnis, die entwickelten Ideen praktisch zu erproben. Sie betrachten es als ihre Aufgabe, im Dialog mit Eigentümern und Nutzern Grund und Boden aus dem Waren- und Erbstrom herauszulösen, damit dieser der Spekulation entzogen und somit dauerhaft und immer wieder neu für Vorhaben, die der Gesellschaft dienen, verfügbar wird. Das übergeordnete Ziel – zur dauerhaften Absicherung sozialer Wohn- und Arbeitsstätten – ist jeweils die Entschuldung des Bodens. Weitere soziale Ziele sind die Verknüpfung von Wohnen und Arbeiten, die Förderung des sozialen Zusammenlebens von Jung und Alt, Familien und Singles, behinderten und nicht behinderten Menschen etc., die Stärkung von Eigenverantwortung und Selbstverwaltung sowie die Förderung einer lebendigen, qualitätsvollen Architektur einschließlich ökologischer Bauweisen, in der sich die Menschen als einzelne und soziale Individuen wohlfühlen
Die schlanke und elegante Küchenarmatur Minta passt perfekt zum Konzept des Passivhauses.

GROHE Minta

Die Zylinderform der Küchenarmatur Minta mit dem markanten U-Auslauf bedient sich einer konsequenten Formensprache. Die Armatur lässt sich ganz nach Bedarf schwenken und ermöglicht das einfache Befüllen auch hoher Behälter. Die Einhand-Spültischbatterie ist, dank der GROHE SilkMove® Technologie der hochwertigen Kartusche leicht und präzise zu steuern. So sorgt die praktisch verschleißfreie Bedienung für einen wartungsfreien, langlebigen und entsprechend nachhaltigen Einsatz der Minta.

Die Präzision des Gebäudes spiegelt sich auch in der hochglänzenden und extrem robusten GROHE StarLight® Oberfläche wider. Minta überzeugt mit Qualität, Ästhetik und gleichzeitig einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mehr Informationen

Minta
  • Projekt I PHED, Passivhaus Engeldamm, Berlin
  • Bauherr I Stiftung Edith Maryon, Basel
  • Architekt I scarchitekten, Berlin
  • Fertigstellung I 2012
  • Bruttogeschossfläche I 2.550 qm
  • Bruttorauminhalt I 7.920 qm
  • GROHE Produkte I Küchenarmatur Minta