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GROHE Europlus E infrared electronics for wash basins

Sicherheit & Hygiene

Sicherheit

Gerade in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und sonstigen Institutionen des Gesundheitswesens stellen die hohen Vorlauftemperaturen von oftmals mehr als 65 Grad auf der Warmwasserseite ein besonderes Risiko für Verbrühungen dar. Die maßgeblichen Planungsgrundsätze für den Verbrühschutz in der Trinkwasserinstallation sind in der Europäischen Norm DIN EN 806-2 definiert.

Sichere Wasserregulierung und Verbrühschutz nach DIN

Die DIN EN 806-2 fordert einen Schutz vor Verbrühungen durch zu heißes Wasser oder durch erhitzte Armaturenoberflächen. GROHE Thermostate wie z. B. der GROHE Grohtherm 2000 verfügen sowohl über eine spezielle Funktion zur Begrenzung der Höchsttemperatur wie auch mit der GROHE CoolTouch® Funktion über eine Abschirmung der Armaturenoberfläche gegen Überhitzung.
Grohtherm 3000 Thermostat-Wannenbatterie
GROHE CoolTouch®:
kein Verbrennen an zu heißen Armaturoberflächen
Eine raffinierte Wasserführung sorgt für eine kühle Thermostatoberfläche

Schutz ist eine Frage der Technik

Alle GROHE Thermostate basieren auf der GROHE TurboStat® Technologie, die Kalt- und Warmwasser zuverlässig und konstant wunschgemäß mischt. Sie reagiert blitzschnell auf Temperatur- bzw. Druckschwankungen und gleicht diese sofort automatisch aus. Langes Tarieren an Griffen für warm / kalt entfällt. Bei Kaltwasserausfall, z. B. durch einen Wasserrohrbruch verursacht, riegelt die High-End-Technik den Fluss sofort komplett ab, sodass niemals ungemischtes Heißwasser abgegeben wird.
Gesundheitswesen
GROHE Grohtherm Micro: innovative Technologie für mehr Sicherheit auf kleinstem Raum

Sicherer Ausgleich: Verbrühschutz und thermische Desinfektion durch Grohtherm Micro

Eine perfekte Ergänzung zu allen Armaturen in öffentlichen Sanitärräumen ist der Grohtherm Micro, der das abzugebende Wasser auf eine vorab festgelegte Temperatur mischt. Das gilt für klassische Selbstschluss-Armaturen wie Eurodisc SE und Contromix, die per Knopfdruck ausgelöst werden, ebenso wie für Infrarot-gesteuerte Armaturen wie Europlus E, aber auch bei klassischen Zweigriffarmaturen und Einhebelmischern. Die thermische Desinfektion zur Vermeidung von Legionellen lässt sich damit überall leicht und zuverlässig handhaben.
Zugleich fungiert der Grohtherm Micro gerade in Sanitärräumen mit hohem Sicherheitsbedarf als thermostatische Absicherung. Bei Ausfall der Kaltwasser-Zuführung stoppt der Grohtherm Micro den Wasserfluss selbsttätig und schützt vor Verbrühungen. Schon bei geringen Druckschwankungen in den Leitungen sorgt er schnell für Ausgleich und eine konstante Temperatur des fließenden Wassers.

 Hygiene

Dank einer langjährigen Praxiserfahrung mit Sanitärinstallationen in Einrichtungen des Gesundheitswesens hat GROHE wegweisende Technologien entwickelt, die eine Keimbildung und -übertragung wirkungsvoll eindämmen.
Berührungslos gesteuerte Armaturen, die einfache thermische Desinfektion von Wasserleitungen oder die leicht zu reinigenden Oberflächenm von GROHE Spezialarmaturen erfüllen die hohen Hygieneanforderungen an Sanitärinstallationen im Gesundheitswesen.
GROHE Europlus E Thermostat-Waschtischbatterie mit Infrarotelektronik
Foto © Jochen Stüber, Hamburg

Berührungslos gesteuerte Armaturen

Optimale Hygiene gewährleisten Armaturen, die ohne Berührung gesteuert werden, sodass eine Keimübertragung weitestgehend ausgeschlossen ist. GROHE Infrarottechnologie, wie bei den wandmontierten GROHE Europlus E und GROHE Eurosmart CE Armaturen, wird deshalb häufig auch in OP-Bereichen eingesetzt, um den direkten Kontakt des Personals mit potenziell kontaminierten Gegenständen wie Bedienhebeln und -griffen zu vermeiden.
Wenn sich ein Nutzer am Waschtisch befindet, wird der ausgesendete Infrarotstrahl unterbrochen. Die energieeffiziente Elektronik gibt dann den Wasserfluss präzise und zuverlässig frei und schließt ihn selbsttätig wieder, wenn der Nutzer den vom Strahl erfassten Bereich verlässt. Die zuverlässige Infrarottechnik steuert auch GROHE Betätigungen für WCs und Urinale, die so besonders hygienisch funktionieren.

Einfache thermische Desinfektion

Zur erfolgreichen Bekämpfung von möglichen Infektionsherden in der Trinkwasserinstallation können Versorgungsleitungen und Armaturen bei Bedarf thermisch desinfiziert werden. Bei einer Wassertemperatur von 70 °C werden potenzielle Krankheitserreger wie Legionellen unschädlich gemacht und z. B. Biofilme aus den Leitungen entfernt.

Für elektronisch gesteuerte Armaturen können per Fernbedienung automatische Spülvorgänge und thermische Desinfektionen in festen Zeitintervallen programmiert werden. Bei längerer Nichtbenutzung wird so die Stagnation des Wassers und damit Keimbildung vermieden.

Mit GROHE SafetyPlus ist die Handhabung der thermischen Desinfektion von Sanitärinstallationen besonders einfach. In Sekundenschnelle ist die Armatur für die thermische Desinfektion optimal eingestellt. Ein anschließendes neues Justieren des Thermostaten ist nicht nötig.
Zu Anfang der thermischen Desinfektion Spezialkappe aufsetzen und drehen
Zum Beenden der thermischen Desinfektion die Spezialkappe einfach zurückdrehen und abnehmen
Leicht zu reinigen: die GROHE Europlus E Armatur mit Infrarotelektronik

Leicht zu reinigende Oberflächen

Die glatten Oberflächen der GROHE Spezialarmaturen sowie der hochwertigen Rosetten und Abdichtungen bieten wenig „Angriffsfläche“ für Verschmutzungen.

Das klare Design der GROHE Armaturen verhindert so die Bildung von Schmutzecken und lässt das verbrauchte Wasser ungehindert abfließen. Dadurch erhöht sich die Reinigungsfreundlichkeit der Oberflächen und der sonst nötige Reinigungsaufwand verringert sich erheblich.

Kontamination durch Spritzwasser reduzieren

Die falsche Wahl des Armaturenauslaufs kann zu Beeinträchtigung der Hygiene am Waschtisch führen. Befindet sich der Auslauf über dem Waschbeckenabfluss, trifft der Wasserfluss direkt auf die Abflussöffnung. Das entstehende Spritzwasser kann dann Keime aus dem Siphon in den Beckenraum transportieren und Oberflächen kontaminieren. Wird dabei der Armaturenauslauf verschmutzt besteht außerdem die Gefahr, dass Keime in das Leitungssystem eindringen. Liegt der Armaturenauslauf zu nah am Waschbeckenrand besteht die Möglichkeit, dass Spritzwasser die Umrandung benetzt. Bakterien nutzen die Feuchtigkeit und bilden Biofilme, die über Hautkontakt und Putztücher weiter verbreitet werden können.

GROHE Spezialarmaturen für das Gesundheitswesen ermöglichen mit einer Auswahl unterschiedlich langer Ausläufe die optimale Positionierung des Wasserflusses zu Waschbeckenabluss. Eine Tabelle in unserer Boschüre gibt eine Übersicht, welche GROHE Armaturen mit den gängigsten Waschbecken kombinierbar sind um die Gefahr der Verunreinigung durch Spritzwasser zu reduzieren.
Hier finden Sie die vollständige Broschüre zum Bättern oder zum Herunterladen.

Sanitärplanung im Gesundheitswesen

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